Methode

Die Teilnehmer setzen die Anregungen in ihre eigenen Aufnahmen um.
Nach der Entwicklung wird eine kleine Auswahl an Fotos von jedem in Passepartouts gerahmt und für die Bildbesprechung präsentiert.

Zur Verdeutlichung der Erlebnisebene:
- ungewöhnliches Handling mit originellen Kameras
- spielerisches, kreatives Fotografien
- Feedback durch Fotopräsentationen

Anschließend werden Fragestellungen aus dem Management in Anlehnung an die Erlebnisebene unter Detailperspektive, im Überblick / Panorama und unter dem Gesichtspunkt der Flexibilität / Bewegung betrachtet.

Unter Detailperspektive wird die Konzentration auf einzelne Einheiten verstanden: mit Genauigkeit wahrnehmen, feine graduelle Unterschiede sehen, sich auf Wesentliches reduzieren, in der Gegenwart sein: „Wer sich etwas gegenwärtig hält, das hält er sich
vor Augen, bedenkt es.“

Beim Überblick / Panorama geht es - entsprechend dem holistischen Ansatz - um den Rundblick, die „Allschau“, den Ausblick, die Ganzheit. Nicht nur die Eigenschaften seiner Bestandteile bestimmen die Ganzheit, sondern erst die Struktur, das Zusammenhanggefüge machen es aus: „Die Ganzheit ist mehr als die Summe seiner Teile, die selbst nur aus dem Ganzen heraus zu verstehen sind.“

Flexibilität / Bewegung in Bezug auf Menschen, ist die Fähigkeit, sich im Verhalten
und Erleben wechselnden Situationen rasch anzupassen. Diese Schlüsselqualifikationen
sind fachübergreifende, nicht tätigkeitsspezifische, langfristig nutzbare Kenntnisse und Fähigkeiten.
Sie erhöhen die Möglichkeit, sich wechselnden Situationen unmittelbar anzupassen.
Zu den Schlüsselqualifikationen zählen u.a. Lern-, Kommunikations-, Kooperations- und Informations-verarbeitungsfähigkeiten sowie analytisches und vernetztes Denken, Flexibilität, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Sie spielen bei Anpassungsanforderungen eine wesentliche Rolle. Sie verringern betriebliche Risiken bei Anpassungs- und Innovationsprozessen.

Methodische Vorgehensweisen in der Bearbeitung der Fragestellung könnten sein: Durchführung von Gruppendiskussionen, Teamarbeit, Rollenspiele aber auch Plenums-veranstaltungen und individuelles Arbeiten. Verschiedene Dokumentationstechniken bieten sich an, um die gemeinsame Arbeit zu protokollieren.

Wird eine Prozessbegleitung angestrebt, so eignet sich das Kreativ-Festival Fotografie®
als Auftaktveranstaltung, als Motivationsschub „zwischen drin“ oder als Highlight zum Abschluss.

Anzumerken ist, dass der Einsatz von allen drei Kameras in einem Workshop nicht zwingend ist. Je nach Managementthema können die Kameras einzeln genutzt werden. Eine Folge von Veranstaltungen mit unterschiedlichen Gesichtspunkten ist ebenfalls möglich. In diesem Fall kommen die Kameras und ihre Perspektiven einzeln zum Einsatz.